Was ist Basel II? Wer steckt dahinter? Wer hat es entwickelt? Ist es ein internationales Recht? Müssen wir einhalten? Wer muss einhalten? Darf ich eine Basel II-Zusammenfassung haben? Dies sind sehr wichtige Fragen, und es ist gut, von ihren Antworten auszugehen.

Der Basel-II-Rahmen (der offizielle Name lautet "Internationale Konvergenz von Kapitalmessung und Kapitalstandards: ein überarbeiteter Rahmen") ist eine Reihe neuer internationaler Standards und Best Practices die die Mindestkapitalanforderungen für international tätige Banken definieren. Banken müssen ein Mindestkapital aufrechterhalten, um sicherzustellen, dass sie ihren Verpflichtungen nachkommen, unerwartete Verluste decken und das Vertrauen der Öffentlichkeit fördern können (was für das internationale Bankensystem von größter Bedeutung ist).

Banken investieren ihr Geld gerne und behalten es nicht für zukünftige Risiken. Das regulatorische Kapital (das erforderliche Mindestkapital) ist eine Verpflichtung. Ein niedriges Kapitalniveau ist eine Bedrohung für das Bankensystem selbst: Banken können scheitern, Einleger können ihr Geld verlieren oder sie können Banken nicht mehr vertrauen. Dieser Rahmen legt einen internationalen Mindeststandard fest.

Basel II wird konsolidiert angewendet (wobei die Aktivitäten der Bank im Heimatland und in den Gastländern zusammengefasst werden).

Das Framework wurde vom Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) entwickelt, einem Ausschuss der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), der ältesten internationalen Finanzorganisation der Welt (gegründet am 17. Mai 1930).

Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht wurde von der G10 eingesetzt (Gruppe von zehn Ländern) im Jahr 1974. Diese 10 Länder (sind 11 geworden) sind die reichen und entwickelten Länder: Belgien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, die Niederlande, Schweden, die Schweiz, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten .

Die G10 standen hinter der Entwicklung des vorherigen (Basel i) Rahmens und haben nun die neuen Basel II-Papiere (das Hauptpapier und die vielen erläuternden Papiere) gebilligt. Nur Banken in den G10-Ländern müssen den Rahmen umsetzen, aber Mehr als 100 Länder haben sich freiwillig gemeldet diese Grundsätze zu übernehmen oder diese Grundsätze zu berücksichtigen und sie als Grundlage für ihren nationalen Regelungsprozess zu verwenden.

Basel war ich nicht risikosensitiv. Alle Kredite an Unternehmenskreditnehmer unterlagen der gleichen Kapitalanforderung, ohne die Rückzahlungsfähigkeit der Gegenparteien zu berücksichtigen. Wir haben die Bonität, die Bonität, das Risikomanagement und die Corporate-Governance-Struktur aller Unternehmenskreditnehmer ignoriert. Sie waren alle gleich: Privatunternehmen.

Basel II ist viel risikosensitiver, da es die Kapitalanforderungen an die Verlustrisiken anpasst. Ein besseres Risikomanagement in einer Bank bedeutet, dass die Bank möglicherweise weniger regulatorisches Kapital zuweisen kann.

In Basel II haben wir drei Säulen:

Säule 1 hat mit der Berechnung der Mindestkapitalanforderungen zu tun. Es gibt verschiedene Ansätze:

Der standardisierte Ansatz für das Kreditrisiko: Banken stützen sich bei der Beurteilung der Kreditqualität ihrer Kreditnehmer auf externe Messungen des Kreditrisikos (wie die Ratingagenturen).

Der Internal Ratings-Based (IRB) -Ansatz berücksichtigt auch das Kreditrisiko: Banken stützen sich teilweise oder vollständig auf ihre eigenen Messungen des Kreditrisikos einer Gegenpartei und bestimmen ihre Kapitalanforderungen anhand interner Modelle.

Banken müssen Kapital zur Deckung des operationellen Risikos bereitstellen (Verlustrisiko aufgrund von Fehlern, Betrug, Störung von IT-Systemen, externen Ereignissen, Rechtsstreitigkeiten usw.). Dies kann eine schwierige Übung sein.

Der Basisindikatoransatz verknüpft die Kapitalanforderung mit dem Bruttoeinkommen der Bank. Im Standardansatz haben wir die Bank in 7 Geschäftsbereiche aufgeteilt und verfügen über 7 verschiedene Kapitalallokationen, eine pro Geschäftsbereich. Die Advanced Measurement Approaches basieren auf internen Modellen und jahrelanger Schadenerfahrung.

Säule 2 deckt den aufsichtlichen Überprüfungsprozess ab. Es beschreibt die Grundsätze für eine wirksame Überwachung.

Die Aufsichtsbehörden sind verpflichtet, die Aktivitäten, die Unternehmensführung, das Risikomanagement und die Risikoprofile der Banken zu bewerten, um festzustellen, ob sie ihre Risiken ändern oder mehr Kapital zuweisen müssen (so genanntes Kapital der zweiten Säule).

Säule 3 deckt Transparenz und die Verpflichtung der Banken ab, allen Stakeholdern aussagekräftige Informationen offenzulegen. Kunden und Aktionäre sollten ein ausreichendes Verständnis für die Aktivitäten von Banken und den Umgang mit ihren Risiken haben.

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